Marco Geissbühler

Wiedikon muss ein Quartier bleiben, in dem die Menschen neben- und miteinander arbeiten, wohnen und feiern.

Marco Geissbühler

Wiedikon lebt und pulsiert. Das ist gut so. Unser Quartier muss ein Ort bleiben, an dem die Menschen neben- und miteinander arbeiten, wohnen, feiern. Es darf nicht zu einem Disneyland für die Upper Class verkommen.

 

Kann die öffentliche Hand auf dem Immobilienmarkt schneller und flexibler handeln, erhöhen wir ihre Chancen, günstige und attraktive Liegenschaften zu kaufen. Aufbauend auf der bewährten Zusammenarbeit mit Wohnbau-Genossenschaften schaffen und erhalten wir so auch in Zukunft zahlbare Wohnungen sowie Gewerberäume.

 

Gewerbetreibende und Kreative schaffen Innovation und machen Wiedikon zu dem, was es ist. Gleichzeitig erlebe ich als Gewerkschaftssekretär tagtäglich, wie das Arbeiten im digitalen Zeitalter die Menschen isoliert. Viele Grafiker, Webdesignerinnen, Fotografen und Journalistinnen hangeln sich von Auftrag zu Auftrag. Die Honorare fallen ins Bodenlose, die Mietkosten für Büros explodieren. Eine Pensionskasse und andere soziale Absicherungen können sich Freischaffende oft kaum leisten. Gerade Zürich, wo besonders viele Menschen in diesen neuen Arbeitsformen arbeiten, ist hier gefordert. Jetzt können wir die Arbeit der Zukunft sozial gestalten. Nutzen wir diese Chance.